*Seufz* Toll gemacht! Bald sind hier überall Insekten!

Was zuerst einen Schauer über deinen Rücken jagt, ist eigentlich ein Grund zu jubeln!
Die Umwelt AG hat vor und während der Zeit des Distanzunterrichts eine tolle Sammlung an Projekten ins Leben gerufen, die nur so darauf warten endlich umgesetzt zu werden!


„Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist uns als Schule sehr wichtig. Immer mehr Schüler wollten auch an den Demonstrationen der Bewegung fridays for future teilnehmen, aber allen war klar: vom Demonstrieren wird die Umwelt nicht geschützt. So stellten wir das Schuljahr 2019/2020 unter das Jahresmotto „Umweltschutz“ und sehen dieses Schujahr als Startschuss auf dem Weg der Entwicklung zur nachhaltigen Schule. Am Mottotag, 4.10.2020, widmeten sich ALLE Klassen mit ihrem Klassenleiter dem Thema Umweltschutz. Es wurde Müll gesammelt, umweltbewusst eingekauft, Umfragen zum Thema Mobilität und Einkaufsverhalten gestartet, Vogelhäuser und Insektenhotel gebaut, …). Eine Ausstellung, die alle Schüler im Anschluss besuchten und auch für Eltern und Interessierte offen war, verbreitete die Informationen für Alle. Das Thema Nachhaltigkeit begann an der Schule mit dem Umwelttag nachhaltiger Umgang mit Ressourcen: T-Shirt-Aktion Bangladesch“


Der Distanzunterricht dieses Jahres hat der Umwelt AG (Frau Klaus + Schüler) einen dicken, fetten Strich durch die Rechnung gemacht.
So konnte die AG zwar keine aktive Superhelden-Arbeit an unserer Schule leisten, dennoch haben die Mitglieder der Umwelt AG aber ihre Gehirnzellen angestrengt und tolle Projekte für die Zukunft geplant!

Durch Frau Klaus als wichtiges Gelenk der Gruppe und die fleißige Mitarbeit der Schüler konnten rasant tolle Ergebnisse für die Zukunft unserer Schule erzielt werden!
Ja, unsere Umwelthelferchen waren so eifrig, dass unsere Schule sogar eine Umweltschule mit einem von drei Sternen geworden ist!  

Ja aber wie denn? Ein paar Blumen und ein bisschen Gras gepflanzt und boom!?
Nein! Noch viel besser!

Einer der Faktoren, die uns zur Umweltschule machen, ist die Artenvielfalt, die unser Schulhof bald tragen wird!
Dabei haben der Hausmeister, das Landratsamt bzw. ein zuständiger Gärtner sowie Schüler zusammengearbeitet und Folgendes zusammengebracht:

(Referenzbild)

Totholzbereiche – In der Hecke wurde geschnittenes Holz zu vier Totholzstapeln aufgeschichtet.
Sie dienen als Lebensraum und als Nahrung für verschiedene Arten.

(Referenzbild)

Wiese seltener mähen – ein Teil des Rasens wird nur noch zweimal im Jahr gemäht. So können
Pflanzen bis zur Samenreife gedeihen und sich wieder aussähen aber sich
auch Insekten ansiedeln und überwintern.

(Originalbild)

Anlegen einer Blumenwiese – bereits im Herbst wurde die Grasnarbe entfernt, im Frühjahr das
Areal dann vorbereitet und angesät. Ein daneben aufgestelltes
Bienenhotel wurde von Schülern am Umwelttag gebaut.

(Referenzbild)

Sandarium – neben der Blühwiese wurde ein Sandhügel aufgeschüttet, der als Sandarium
bodenbrütenden Wildbienen als Lebensraum dienen soll.

(Referenzbild)

Insektenhotel – Ein Insektenhotel ist eine künstlich geschaffene Nist- und Überwinterungshilfe für
Insekten.
Am Bau beteiligt war die Klasse 10d 2019/2020


Unser Ziel ist es also, dass sich beispielsweise Alfred Assel, Regenwurm Reiner und Marienkäfer Momo sowie viele andere Lebensarten in unserem Schulhof wohlfühlen können.

Infotafeln, die von der Umweltgruppe gestaltet wurden, stellen dabei sicher, dass jeder Schüler oder aber auch Spaziergänger über die laufenden Projekte der Umweltgruppe Bescheid weiß und verstehen kann, dass die OvM ein Lebensraum für viele Arten sein will.
Jede vorbeigehende Person darf nun also begeistert “Wow!!” rufen und sich über den Fortschritt unserer Schule freuen. So wächst nicht nur die Artenvielfalt an unserer Schule, sondern auch das Interesse der Lehrer und Schüler an der Umwelt AG!
Dabei blühen die Selbstständigkeit und der Eifer zur Verbesserung unserer Schule in allen Beteiligten so richtig auf!

Da ist der Bau des Insektenhotels, das Umgraben, Unkraut jäten und das Säen der Blumenwiese plötzlich kein Augenrollen mehr wert, sondern eine bemerkenswerte Errungenschaft unserer Schüler und Lehrer!  


Emily Krauss
Osmix & Out

Auszeichnung – Umweltschule


Umweltschutz ist schon seit vielen Jahren ein unglaublich wichtiges Thema. Denn für unser Überleben brauchen wir nicht nur Wasser und Essen, sondern auch einen gesunden Planeten.
Und auch die Schulen versuchen sich in diesem Bereich mehr zu beteiligen.
Und hier kommt die Umweltschule in Europa ins Spiel.


Eine Auszeichnung, die unsere Schule, die Oskar-Von-Miller Realschule, im Jahr 2020 erhalten hat. Somit können wir seitdem offiziell „Umweltschule“ nennen. Sichtbar wurde dies durch die erworbene Urkunde und die jetzt auch endlich vor dem Schulgebäude wehende Fahne.


Doch was hat das mit der „Umweltschule“ überhaupt auf sich? Es ist ein Programm für die Schulentwicklung, welche es systematisch möglich macht, die gesamte Schule im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung voranzubringen. Bei diesem Programm ist es jeder bayrischen Schule erlaubt, mitzumachen. Ob Einsteiger oder Fortgeschrittene.


Den Schulen werden zwei Handlungsfelder zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit gegeben, welche dann bearbeitet werden. Sie sollen für eine dauerhafte Verhaltensänderung in der Schulgemeinschaft sorgen. Nachhaltigkeitsaspekte und Maßnahmen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen sind im Rahmen der Weiterentwicklung im Schulleben zu verankern.


Die Auszeichnung dient als Impuls für die Schulentwicklung und das Schulprofil kann geschärft werden. Außerdem wird die gemeinsame Motivation gestärkt. Die Schulen leisten einen Beitrag zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030. Das Ziel ist eine Bildung für die nachhaltige Entwicklung.


Diese Handlungsfelder stehen im Schuljahr 2020/2021 zur Auswahl:

  • Maßnahmen zum Klimaschutz
  • Biologische Vielfalt in der Schulumgebung
  • Nachhaltige Mobilität im Schulumfeld
  • Regionalität – regionale(r) Ernährung, Konsum, Lebensstil
  • Schuleigenes Thema (freie Wahl)

Somit können wir stolz darauf seien, dass wir diese Urkunde bekommen haben. Wir hoffen natürlich, dass die Auszeichnung uns auch erhalten bleibt.

Und wenn ich euch jetzt fragt „Wie kann ich als einzelner Schüler auch etwas Gutes für die Umwelt machen?“, dann haben wir hier ein paar Tipps für euch


  • Umweltschutzpapier -> Schulhefte aus Recyclingpapier
  • Müllentsorgung
  • Schulweg -> Bus oder Fahrrad anstatt Auto
  • Wasser sparen
  • Licht -> Beleuchtung im Klassenzimmer
  • Einpacken von Pausenbrot nicht in Alufolie
  • Umweltsprecher wählen -> hält Klassenkameraden zum Umweltschutz an
  • Regelmäßig Lüften
  • Bäume pflanzen
  • Schulhof tierfreundlich gestalten
  • Mehr Gemüsemahlzeiten
  • Elektrogeräte ganz abschalten nicht auf Stand-by lassen

Osmix & out

Earth Day 2021

Seit über 50 Jahren beschäftigen sich am Earth Day – dem 22. April eines jeden Jahres – weltweit Millionen Menschen mit den brennenden Klimafragen unserer Zeit – und protestieren für mehr Umweltschutz. Aber was steckt hinter dem Tag und was ist 2021 zu erwarten?

Ursprung

Gaylord Nelson, ein Senator aus Wisconsin (USA), gründete 1970 den Earth Day. Er wollte das öffentliche Bewusstsein für Umweltbelange wie Umweltverschmutzung, Ölverschmutzung und verschwindende Wildtiere schärfen.

Den Tag der Erde gibt es jetzt also schon seit 51 Jahren und in über 175 verschiedenen Ländern.

Übrigens: Der 22. April wurde als Datum für den Tag der Erde gewählt, weil er zwischen Spring Break und Abschlussprüfungen fiel, und die Organisatoren wollten die Beteiligung der Schüler maximieren.

Der erste Earth Day 1970

The History of Earth Day | Earth Day


Zwanzig Millionen Amerikaner, das sind etwa 10 Prozent der damaligen Bevölkerung des Landes, nahmen am ersten Tag der Erde an Veranstaltungen und Demonstrationen teil.

Ziele:

Der Tag der Erde wird alljährlich am 22. April mit einem bestimmten Schwerpunkt und Motto gefeiert und soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken und die Bürger und insbesondere die jungen Menschen in ein kreatives Umweltprojekt einbinden.

Diese Jahr steht der Earth Day unter dem Motto: Restore our Earth. Also auf Deutsch: „Stellt unsere Erde wieder her“. Hierbei steht dieses Jahr vor allem das Thema nachhaltige Ernährung im Mittelpunkt.

Aktionen an diesem Tag:

Jedes Jahr am 22. April sammeln Männer, Frauen und Kinder Müll, pflanzen Bäume, räumen Korallenriffe auf, zeigen Filme, unterschreiben Petitionen und planen eine bessere Zukunft für unseren Planeten.

Warum Müll sammeln? - sweepAR

2011: Bei einer Feier zum Tag der Erde wurden in Afghanistan 28 Millionen Bäume vom Earth Day Network gepflanzt.

2012: Am Tag der Erde fuhren in China mehr als 100.000 Menschen Fahrrad, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und Kraftstoff zu sparen.

Veranstaltungen 2021:

Auf Grund der Pandemie finden dieses Jahr leider keine großen Aktionen wie in den letzten Jahren statt, bei denen viele Menschen aktiv dabei sind und mithelfen 😦

Allerdings gibt es natürlich trotzdem Tausende von Online-Veranstaltungen. Man kann im Internet zum Beispiel auch den „Earth Day Live 2021“ verfolgen, eine Livestream-Veranstaltung mit Workshops, Podiumsdiskussionen und einer Reihe an Gastauftritten.

Was WIR tun können, um dem Planeten zu helfen!!!

10 Stellschauben für die Nachhaltigkeit vor Ort · fairunterwegs.org

Zum Schluss möchten wir euch noch zeigen, was wir als Einzelne schon im Alltag tun können, um der Erde Wertschätzung entgegenzubringen.

Es gibt natürlich sehr viele Möglichkeiten, wie wir unser Leben nachhaltiger gestalten können.
Hier haben wir ein paar Vorschläge für euch:

1. Den Bienen mit Blumen eine Freude machen (Auch wenn es nur ein paar Pflanzen auf dem Balkon sind, kann den fleißigen Helferchen hier schon sehr geholfen werden)

2. Durch bewusstes Einkaufen Lebensmittelverschwendung ver meiden

3. Wiederverwendbare Flaschen nutzen

4. Fair Fashion und Second Hand kaufen

5. Dinge reparieren, statt sie in den Müll zu werfen

6. Auf die Mülltrennung achten

7. Verwendung von plastikfreier Kosmetik

Und wenn jeder Einzelne einen kleinen Beitrag leistet, auf bestimmte Sachen achtet und vielleicht auf manche Dinge verzichtet, ist unserer Erde damit schon sehr viel geholfen!!!

Osmix & Out!

Marie, Kim

Das Geheimnis ums Lehrerzimmer

Ein zurechtgerückter Smoking, die Schuhe schwarz und matt und zudem noch eine Sonnenbrille, die auf unseren Nasen thront. Als Undercover-Agenten schlichen wir uns in das Lehrerzimmer (nicht wirklich) und lüfteten ein schon lange gehütetes „Geheimnis“!

Na ja … eigentlich haben wir unseren Lehrern ‚bloß‘ einige Fragen gestellt, sodass ihr sie eventuell besser kennenlernen könnt!
Die Antworten haben wir dann in ein paar Diagrammen zusammengefasst!
Dann setzt also mal die Lesebrille auf und lernt eure Lehrer besser kennen!






Na? Das sind ja mal DUNKLE GEHEIMNISE, die hier gelüftet worden sind!
Nun ja … nach alldem sollte man nicht vergessen, dass selbst unsere Lehrer Menschen mit Meinungen und Gefühlen sind!
Auch wenn man manchmal denken könnte, dass die schlechte Note, die man bekommen hat, aus der Klaue eines bÖsEn WeSeNs kam!

Osmix & Out

Themenschwerpunkt: Internationaler Weltfrauentag

Einige Gedanken zum Weltfrauentag

Wir haben uns zu den Stichpunkten „Rechte der Frauen“, „Frauenbild“ und „Rolle der Frau“ ein paar Gedanken gemacht und einfach mal drauf losgeschrieben. Dies kam dabei raus …


In der heutigen Zeit werden Frauen in Deutschland und anderen vielen Ländern ja zum Glück nicht mehr sehr stark benachteiligt. Im Vergleich zu manch anderen Ländern oder zu früheren Zeiten haben die Frauen jetzt natürlich deutlich mehr Rechte, Berechtigungen und Aufmerksamkeit bekommen. Allerdings wird die Frau immer noch, wie mir sehr oft auffällt, als die etwas „Schwache“ hingestellt, obwohl Frauen durchaus mehr „Stärke“ besitzen, als es den meisten Leuten bewusst ist.


Im Leben einer Frau gibt es auch bestimmt die ein oder andere Situation, in der ihr vorgeworfen wird, etwas nicht bzw. schlechter zu können, weil sie eine Frau ist. Das ist natürlich nie besonders schön und eine echt blöde Situation. Aber sind wir doch mal ganz ehrlich. Es gibt schon ein paar Sachen, bei denen die meisten von uns bewusst, oder vielleicht sogar auch ganz unbewusst erst einmal an Männer denken und Frauen bei diesen eher in den Hintergrund geschoben werden, obwohl es keinen Grund gibt, warum hier nicht auch die Frau im Vordergrund stehen sollte. Etwa ein Klischee?  Natürlich denken zum Glück nicht alle Menschen so, aber nehmen wir uns doch mal ein Beispiel: Du hörst das Wort „Fußball“. Und an was denkst du da als Erstes? Genau. Man stellt sich bestimmt erst einmal ein paar Jungs bzw. Männer vor, die gegen einen Ball treten. Und das ist der Punkt.


Es gibt nicht nur Männer-Mannschaften, sondern auch beispielsweise Nationalmannschaften mit Frauen. Aber warum sind diese nicht so bekannt? Bestimmt nicht, weil sie „schwächer“ sind, oder etwa nicht so gut in diesem Sport sind. Im Gegenteil. Die Frauen sind hier mindestens genauso gut, wie die Männer, wenn nicht sogar besser. Aber warum werden sie dann so in den Hintergrund gestellt und bekommen längst nicht so viel Aufmerksamkeit wie die Männer? Hmmm, und das ist natürlich nur eines von vielen Beispielen…. 


Es ist ja heut zutage nicht gerade selten, dass Frauen als „schwächer“ als Männer bezeichnet werden. Doch das muss nicht immer stimmen! Sehr viele Frauen machen Sport, Workouts oder Krafttraining und können somit genauso stark und sportlich wie Männer sein. Genauso gibt es auch Männer, die keinen Sport machen, sondern nur zuhause auf dem Sofa liegen, da sind dann sogar einige Frauen stärker!


Oft sind nämlich die Männer gar nicht stärker, sie tun nur so, weil sie „cool“ vor allen anderen wirken wollen. Das Männer stärker als Frauen sind, wird immer wieder von den alten Zeiten abgeleitet, da Männer immer arbeiten mussten und Frauen nur den Haushalt gemacht haben.  


Ich find es ungerecht, dass Frauen immer noch weniger Rechte als Männer haben. Schließlich sind wir alle Menschen, die aus dem gleichen Holz geschnitzt sind. Nur weil sich viele Frauen um den Haushalt kümmern, heißt das nicht gleich, dass wir schlechter sind als Männer!


! In Deutschland ist es normal, dass Frauen wählen dürfen und sogar Politikerinnen werden können, jeden Beruf ausführen können, aber trotzdem werden wir manchmal schlechter als Männer bezahlt, obwohl man den gleichen Beruf ausübt. Das muss sich auf jeden Fall noch ändern. 


Direkt nach der Geburt oder sogar schon davor wird jedem Menschen ein Geschlecht gegeben. Das ist normal. Nur das Problem dabei ist, dass dieses Geschlecht für viele heißt, was man gut kann oder ob man mit Puppen oder Autos spielen darf. Sogar Farben werden aufgeteilt. Frauen müssen kochen, putzen und sich um die Kinder kümmern, die Männer gehen Arbeiten, trinken Bier und schauen nur Sport im Fernsehen.  
Doch wieso denken wir immer noch so? Das ist doch verrückt.  


Frauen können auch arbeiten, sich für Sport interessieren und sollten auch eigentlich den gleichen Lohn wie alle anderen verdienen. Genauso gut können Männer kochen, putzen und sich um Kinder kümmern. Man muss nicht mal unbedingt Kinder bekommen. 


Leider lernen viele diese Vorurteile bereits in der Grundschule kennen oder kennen es bereits aus ihrer eigenen Familie. Aber es gibt auch Familien, in denen es zwei Mütter oder zwei Väter gibt. Also wer ist dort Vater/Mutter?  
Das ist vollkommen egal, solange sich beide gut um die Familie kümmern. Viele Leute akzeptieren es zwar noch nicht, aber das kann die Familien nicht davon abbringen, glücklich zu sein. 


Osmix & out!

Politischer Wettbewerb? – LAAAANGWEILIG!

Eben nicht!
Politik wird oftmals als langweilig abgestempelt.
Doch zeigen uns verschiedene Initiativen manchmal das Gegenteil!
Wie hier:


Unsere 10. Klassen haben an einem Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)   
teilgenommen und fett kassiert! 250€ jeweils an die 10a und 10c!  
In dem Projekt selbst geht es ums Behandeln von aktuellen Themen.  
Die Themen waren: 


10b: Rassismus – eine aufstrebende Ideologie? 
10c: Corona Impfpflicht – staatliche Bevormundung oder staatliche Fürsorge? 
10d: Verschwörungstheorien in Pandemie Zeiten – eine Gefahr für die Demokratie? 
10a: LGBT – Toleranz für alle? 



Und zu dem letzteren Thema noch ein paar Fragen an euch ganz persönlich.  
Denn unser Team findet, dass es wichtig ist, die LGBT-Community in unserer Schule und in der Welt selbst zu erwähnen.  
Also hopp mit den grauen Zellen! 


– Weißt du was LGBT bedeutet? 
– Kennst du Leute aus der LGBT-Community?  
– Akzeptierst du LGBT
– Sollte es mehr Rechte für LGBT geben? 

Love is Love! 

Gewinner-Video

Osmix & out!

Ex-OVM-Schüler: Jonas Pfundt

Wann warst du auf der OVM? 
2006-2011  

Was arbeitest du jetzt?  
Elektroniker für Betriebstechnik  

Was wolltest du früher werden?  
Polizist  

Musstest du wegen deines Jobs umziehen?  
Nein  

Würdest du jetzt lieber wieder in die Schule zurück, weil du jetzt weißt, wie es ist zu arbeiten?  
Definitiv nicht  

Bist du nach der OVM noch auf eine andere Schule gegangen?  
Berufsschule, Meisterschule  

Erzähle von deinem Lieblingsfach damals an der OVM …  
Das war Englisch mit Florian Knäulein, er wusste einfach, wie er uns motiviert und wie wir Spaß am Lernen haben.  

Beschreibe, was du in den Pausen so gemacht hast…   
Wir haben immer den Hausmeister besucht 😉, Sport gemacht oder uns mit Freunden unterhalten.   

Was würdest du anders machen, wenn du heute noch einmal Schüler an der OVM sein könntest…  
Ich wäre nicht mehr ganz so stinkfaul 😉   

Was war das Beste, was es beim Hausmeister im Pausenverkauf gegeben hat?  
Sandwich! 

Erzähle von einem Ereignis an der OVM, an das du dich noch am besten zurück erinnern kannst…  
Ans Skifahren in Sterzing! Da sind wir im Pulli die Pisten herunter gefahren, weil das Wetter so schön war.  

Kim, Maike, Antonia, Marie

Schulpartnerschaft mit der DPS Dwarka Neu Delhi

Indien? Hmm…Yoga, Reis mit Curry und heilige Kühe – das ist für mich Indien. Eine äußerst eingeschränkte Sichtweise auf ein Land, das mit 1,3 Milliarden Einwohnern (gemäß einer Schätzung von 2018), zwei Landes- und 21 weiteren anerkannten Sprachen, 30 UNESCO-Weltkulturerben und einer geographischen Vielfalt vom Hochgebirgsklima im Himalaya bis zu tropischen Regenwäldern im Süden einer der vielfältigsten Staaten der Welt ist.

Wenn man diese Aufzählung liest, wirkt der Beginn des Textes schon fast wie eine Beleidigung dieses Landes. Aber sind wir doch ehrlich: Wie viele von uns haben sich selbst dabei ertappt, selbst so über Indien zu denken? Wahrscheinlich nicht wenige.


Ihr als Schülerinnen und Schüler der Oskar-von-Miller-Realschule habt von nun an die Gelegenheit, eine neue Sichtweise auf das Land Indien zu gewinnen, denn seit Beginn des Schuljahres besteht eine neue Schulpartnerschaft zwischen unserer Realschule und der Delhi Public School Dwarka im Westen Neu-Delhis.


Nach einem ersten, virtuellen Kennenlernen zwischen unseren sowie den indischen Lehrern und Lehrerinnen wurde ein Plan aufgestellt. In einer ersten Phase erstellten beide Seiten Videos und Präsentationen, in denen einzelne Schüler sich selbst, ihr Umfeld und dadurch auch ein Stück weit die eigene Kultur vorstellten. Auf Seiten der Realschule Rothenburg war dies die Klasse 7A, die im Fach Englisch Videos mit dem Titel „That’s me“ drehen durften, wobei wunderbare Ergebnisse entstanden. Diese wurden dann auf digitalem Wege an die indische Partnerschule gesandt, die im Gegenzug eigene „Visitenkarten“ nach Rothenburg schickte. Ein erster Kontakt ist nun also hergestellt!

Und zumindest die Klasse 7a hat schon jetzt ein anderes Bild von der Kultur Indiens, die sich eben nicht nur auf Körperverrenkungen, Reisgerichte und verehrte Kühe beschränkt. Es werden weitere Projekte zu den Themen „Schulsystem“ und „Energieproduktion“ folgen, auf die wir sehr gespannt sind.


Also, warum ausgerechnet Indien? Wir sagen dazu nur: Warum nicht?
Osmix & Out


Link zur Homepage der Schule:
http://www.dpsdwarka.com/dpsdwarka/


Video eines indischen Schülers

Judo – ein Sport für alle!

Unser Autor Tim möchte euch heute mal seine Lieblingssportart Judo vorstellen:

 

Herkunft: Japan

Seit wann: Judo gibt es bereits seit dem 8. Jahrhundert

Gefährlich? Judo sieht am Anfang sehr gefährlich aus, ist es aber nicht, man sollte nur keine Fallangst haben!

Ab welchem Alter: man kann Judo ab ca. 6 Jahren anfangen. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt.

Gürtel: Es gibt 12 Judo-Gürtel. Man beginnt mit dem Weißen und kann am Ende den Schwarzen erlangen.

Wettkämpfe: Es gibt viele Wettkämpfe, z.B. Mittelfränkische Meisterschaft, Nordbayerische Meisterschaft, Bayerische Meisterschaft, Deutsche Meisterschaft, etc. Man kann sich für alle durch gute Leistungen qualifizieren.

Meine eigene Erfahrung: 

Als ich in der vierten Klasse war, meldeten mich meine Eltern beim Rothenburger Judoverein an. Am Anfang war ich noch ein bisschen unsicher, ob mir das Ganzen auch gefallen würde. Schon nach dem ersten Mal war mir klar, dass ich diesen Sport weitermachen möchte. Zu Beginn hat es mir sehr viel Spaß gemacht, doch je höher ich im Gürtelgrad kam, umso anstrengender wurden die Würfe und Techniken. Doch auch das konnte ich meistern. Als die Wettkämpfe losgingen, war ich gleich dabei und voll motiviert. Vor dem ersten Kampf war ich sehr aufgeregt und mir war auch etwas mulmig. Wenn man dann zur Siegerehrung aufgerufen wird, bin ich immer sehr froh, wenn alles vorbei ist. Denn wenn man nicht die Platzierung erreicht hat, die man sich erhofft hatte, ist man sehr traurig. Bei meinem ersten Wettkampf war ich etwas enttäuscht, dass ich nur Vierter geworden bin, aber meine Trainerin munterte mich auf und sagte zu mir: “Alles gut, du bist doch unter den Top 5.”  Ihr fragt euch vielleicht, wie ein Wettkampf abläuft? Als Erstes muss man sich wiegen, damit man weiß, in welcher Gewichtsklasse man kämpft. Meine Gewichtsklasse war meistens 37kg. danach kommt immer die Begrüßung, die natürlich nicht fehlen darf. Dies passiert schon auf den Judomatten. Zunächst muss man warten, bis man aufgerufen wird, dann geht es los: Es wird geworfen, gehebelt, und gewürgt (= natürlich nicht so, dass der Gegner erstickt). So geht es weiter, bis jeder dreimal gekämpft hat. danach kommt die Siegerehrung. Man wird aufgerufen und darf sich je nach Platzierung auf das Podest stellen oder nicht. Dann darf man gehen.

Insgesamt kann ich sagen, dass mir Judo Spaß macht, weil es einfach toll ist, wenn man z.B. seine Wut abbauen kann und man, wenn es mal regnet, sich auspowern kann 😊Vielleicht ist das ja auch mal was für euch? Probiert’s doch einfach aus!

Tim

Ex-OVM-Schülerin: Romana Bezold

Ab sofort stellen wir euch immer mal wieder ehemalige Schüler der Realschule Rothenburg vor. Hier ist das erste Interview:

Wann warst du auf der OVM?  
2010/11-2015/16 

Was arbeitest du jetzt?  
Physiotherapeutin  

Was wolltest du früher werden?
5. Klasse: Erzieherin

Musstest du wegen deines Jobs umziehen?  
Nein, aber ich wollte umziehen und wohne jetzt in Freyung 

Würdest du jetzt lieber wieder in die Schule zurück, weil du jetzt weißt, wie es ist zu arbeiten?  
Nein, weil man ja immer noch Fortbildungen macht und es ist angenehmer zu arbeiten, da man nach den acht Stunden heimkommt und sich entspannen kann. Es ist anders als in der Schule, wo man noch Hausaufgaben machen muss etc. 

Bist du nach der OVM noch auf eine andere Schule gegangen?  
Nein, aber die Physiotherapie ist eine schulische Ausbildung (3 Jahre Berufsfachschule) 

Erzähle von deinem Lieblingsfach damals an der OVM …  
5-7. Klasse:  Sport, vor allem Schwimmen und Tanzen. Mathe (Wahlfach) und Hauswirtschaft, weil man dort Basic-Sachen, als Dinge, die man später auch anwenden kann, gelernt hat.  
10. Klasse: Physik, da es plötzlich total leicht war! 

Beschreibe, was du in den Pausen so gemacht hast…   
Wir waren oft einfach auf der Toilette XD, sonst je nach Wetter draußen auf den Steintreppen oder drinnen in der Aula. 

Was würdest du anders machen, wenn du heute noch einmal Schüler an der OVM sein könntest…  
Mich mehr für Erdkunde und Geschichte interessieren. Damals waren die Fächer nicht Meins und heute bräuchte man es doch. 

Was war das Beste, was es beim Hausmeister im Pausenverkauf gegeben hat?  
Ich habe selber nie etwas gekauft, aber alle Freunde mochten die Sandwiches sehr. 

Erzähle von einem Ereignis an der OVM, an das du dich noch am besten zurück erinnern kannst… 

  • Herr Knäulein hat sein 1. Kind bekommen, als ich in der 5./6. Klasse war. Die ganze Klasse hat die Tafel mit Windeln und Schnuller (Babysachen) vollgehängt. Ihn hat dies sehr gefreut, man redet heute noch mit ihm darüber, wenn man ihn sieht. 
  • Jedes Sommerfest/Weihnachstdorf war auf seine eigene Art schön und ist eines der besten Ereignisse. Ich komme heute noch gerne! 

Kim, Maike, Marie, Antonia